+++Tierschutznachrichten+++
Geben Sie bitte nicht aus Panik Ihre Katzen ab
Die erste Katze in Europa ist an dem H5N1 Virus verstorben und es breitet sich immer mehr Panik unter den Katzen- und Vogelbesitzern aus. Immer mehr gesunde Katzen und Vögel werden einfach abgegeben und ausgesetzt, obwohl immer wieder, sowohl von Virologen als auch von den Medien darüber informiert wird, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Es gibt nach wie vor europaweit keine Ansteckung von Katze/Säugetier auf Mensch. Die Tierheime sind mittlerweile überfüllt.
Informationen zur Vogelgrippe
Bislang wurde weltweit keine Übertragung der Vogelgrippe von einer Katze auf den Menschen beobachtet. Menschen können sich sehr selten und normalerweise nur nach engem Kontakt zu infiziertem Geflügel anstecken. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurde auch noch nie eine Vogelgrippeinfektion beim Menschen durch Wildvögel beobachtet. Die Risikoeinschätzung für die Entstehung eines neuen Influenzavirus, das vielleicht eine weltweite Grippewelle (Pandemie) auslösen könnte, ändert sich durch das aktuelle Geschehen nicht grundlegend. Dies wäre nur der Fall, wenn der Erreger die Fähigkeit erlangen würde, sich effizient von Mensch zu Mensch auszubreiten. Die Vogelgrippe oder auch Geflügelpest ist jedoch eine TIERKRANKHEIT, die mit einer (eventuell in der Zukunft möglichen) Pandemie unter Menschen nichts zu tun hat. Wir haben es bei der Vogelgrippe also mit einer reinen TIERKRANKHEIT zu tun.
Weitere Informationen und Hotlines zur Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, finden Sie hier:
Verbraucherschutzministerium:
www.verbraucherministerium.de, Tel. 01888/529-4601 bis 4609Robert Koch-Institut:
www.rki.de, Tel. 01888/7543536Landwirtschaftsminister: Meck-Pomm:
www.mv-regierung.de, Tel. 0385/588-6665 oder -6666
Es gibt keinen Grund, Ihre Katzen abgeben zu müssen, auch wenn Sie in der Nähe einer Sperrzone wohnen. Wenn Sie nicht innerhalb oder der Nähe einer Sperrzone leben, ist es für Ihre Freigängerkatze absolut risikolos. Wenn Sie Ihre Katze ins Haus nehmen müssen, weil Sie vielleicht in der Nähe einer Sperrzone wohnen, können Sie Ihrem Freigänger sehr dabei helfen, mit der neuen Situation zurechtzukommen. Ganz sicher kommt jetzt auf Sie und Ihre Freilaufkatze eine Veränderung zu, denn jeder weiß, dass es nicht einfach ist, einem gewohnten Freigänger plötzlich seinen Freigang zu verbieten und er wird es auch nicht verstehen, dass es zu seinem eigenen Schutz ist, um ihn auch vor Menschen zu schützen, die inzwischen die "Jagd auf Katzen" eröffnet haben. Ihre Katze hat sie doch sicher schon lange Zeit Ihres Lebens begleitet. Zeigen Sie ihr bitte, dass nun auch Sie für sie da sind und sie nicht einfach fallen lassen. Um die Umstellung für das Tier (und auch für Sie selbst) zu erleichtern, müssen Sie ein paar Maßnahmen ergreifen, aber wenn Sie Ihr Tier wirklich lieben, werden sie es gemeinsam schaffen. Schaffen Sie Klettermöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen, bieten Sie Ihrer Katze Spiel- und Versteckmöglichkeiten an. Nehmen Sie sich viel Zeit für Ihr Tier, spielen Sie mit ihm und helfen Sie Ihrem Tier, die Umstellung besser zu bewältigen. Haben Sie einen Balkon, können Sie diesen mit einem Katzennetz versehen und ihn als Alternative anbieten. Keine Angst, Ihre Katze kann sich nicht auf einem gesicherten Balkon mit dem Virus anstecken. Ebenso wenig wie in gesicherten Freigehegen. Denken Sie bitte daran, dass eine Ansteckung nur erfolgen kann, wenn das Tier in engen Kontakt zu einem infizierten Vogel kommt und diesen frisst, oder beißt - das ist ausgeschlossen, bei einem gesicherten Ausgang. Lenken Sie Ihre Katze ab, wenn Sie merken, sie wird unruhig. Spielen Sie mit ihr. Machen Sie darauf auch Ihre Familienangehörigen, die mit Ihnen in der Wohnung leben darauf aufmerksam und bitten Sie alle, Verständnis aufzubringen, denn diese Situation wird anfangs für Ihren Freigänger nicht einfach werden.. Sprechen Sie Ihren Tierarzt nach geeigneten Therapien und Mitteln an, die Ihrem Tier helfen können, mit der neuen Lebenssituation fertig zu werden.
Bitte lassen Sie Ihre Katze nicht im Stich und helfen Sie ihr, die neue Situation zu bewältigen. Ihre Katze wird es Ihnen danken!