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Tierdiebstahl in Deutschland
Die
Vermisstenzahlen in 2007 sind bis jetzt im Vergleich zum Vorjahr um Die Tendenz
ist steigend! Eine
Broschüre des „Arbeitskreis
Tierklau“ Deutschland Ursachen für das Verschwinden von
Tieren: ·
Autounfall ·
weggelaufen, weil
nicht kastriert ·
von Jägern
erschossen ·
von Tierfängern
gestohlen zur
- in der Pelzindustrie
- in der Pharmaindustrie (Tierversuch) Autounfälle Ob
Ihre Katze vielleicht vom Auto überfahren wurde, und von der Straßenreinigung
der Stadt eingesammelt wurde, können Sie über das Ordnungsamt oder den Bauhof
Ihrer Stadt/Gemeinde erfahren. Weggelaufen, weil nicht kastriert Unkastrierte
Katzen neigen dazu, sich schon mal ein paar Wochen abzusetzen und auf Brautschau
zu gehen. Damit das nicht passiert. lassen Sie Ihre Katze oder Ihren Kater im
Alter von ca. einem halben Jahr kastrieren. Von Jägern erschossen Jäger
haben je nach Bundesland das Recht, Katzen und Hunde in bejagbaren
Gebieten, die sich weiter als 200 – 500 m vom Haus entfernen, zu erschießen.
Begründet wird das damit, dass sie wildern könnten. Für die Pelzindustrie gestohlen In
Deutschland gibt es eine große Anzahl Pelzverarbeitender Industriebetriebe. Die
Felle werden zu sog „Rheumadecken“, zu Verbrämung/Futter von Kleidungsstücken,
und Deko-elementen (kl. Tierfiguren mit Echtfellüberzug) verarbeitet.
Desweiteren werden aus der Haut Schuhe und Handschuhe („Feinleder“)
hergestellt. Das Fleisch der Tiere findet Absatz in der Nahrungsmittel -und
Tierfutter-Industrie. Tierdiebstahl in Deutschland Tierdiebstahl
gibt es schon seit vielen Jahren - jedoch sind in den ersten zwei Quartalen des
Jahres 2007 die Zahlen derart drastisch in die Höhe geschnellt, dass es hierfür
einen Grund geben muss. Mit
einiger Wahrscheinlichkeit ist für das massenhafte verschwinden von Tieren
(hauptsächlich Katzen) in ganz Deutschland die neue EU-Chemikalien-Richtlinie REACH die Ursache. Die Richtlinie fordert für die Klassifizierung und Giftigkeitsbestimmung
aller chemischen Stoffe, deren jährliche Produktionsmenge bei mehr als 1 Tonne
liegt, und die vor 1981 auf den Markt kamen, umfangreiche toxikologische
Testreihen an Tieren. Sinn
und Zweck des REACH-programmes ist, für
alle EU-Mitgliedsstaaten einen verbindlichen Standard zu schaffen, um die
internationale Vermarktung der aus diesen chemischen Substanzen hergestellten
Produkte zu erleichtern und zu fördern. Den hierzu herangezogenen Tieren werden die Substanzen per
Schlundsonde oder Inhalation verabreicht, gespritzt oder auf die Haut
aufgetragen. Je nach Dosierung und Giftigkeit der Substanz erleiden die Tiere
einen schnellen (wenige Stunden) oder langsamen (mehrere Tage bis Wochen) Tod,
der geprägt ist von massiven Vergiftungserscheinungen wie verätzten
Luftwegen/Magen/Därmen, Krämpfen, blutigem Durchfall und Erbrechen,
Delirien, Atemnot, Kreislaufversagen, etc. Um auch etwaige Auswirkungen der Substanzen auf Genetik und
Fortpflanzung zu untersuchen, werden trächtige Tiere vergiftet. KEIN
Tier überlebt diese Tests – es stirbt entweder durch den Test selber oder
wird hinterher getötet, um die Organe zu untersuchen. In den nächsten 7-12 Jahren werden hierfür nach aktuellen
Schätzungen ca. 45 Millionen
Versuchstiere benötigt. Für Tierversuche
werden nicht nur speziell gezüchtete Tiere verwendet, sondern auch ·
Tiere aus dem Ausland (gefangene Streuner, oder unter dem
Vorwand der Vermittlung eingeführte Tiere) ·
Tierheimtiere ·
Freigängerkatzen ·
Hauskatzen ·
wild lebende
Katzen ·
und Hunde
jeglicher Art Ausführliche
Informationen finden Sie auf der Website: www.katzenschutzverein-emmerich.de Das REACH-programm trat am 01.06.2007 in Kraft. Seit Beginn dieses Jahres
sind die Vermisstenzahlen, insbesondere bei Freigängerkatzen, drastisch in die
Höhe geschnellt. Eine Verbesserung dieser Situation ist in den nächsten Jahren
nicht zu erwarten. Mit Sicherheit sind von den Tierdiebstählen auch wildlebende Katzen
betroffen – nur ist dies aufgrund der unsicheren Daten zu Anzahl und örtlicher
Verteilung dieser Tiere schwer nachzuverfolgen. Sollte sich der gegenwärtige Trend jedoch langfristig erhalten bzw.
verschlimmern, wird es in absehbarer Zeit kaum noch Freigänger auf
Deutschland’s Straßen geben. Sie sind aufgerufen Ihre Tiere zu schützen!
Tun Sie es nicht, könnte Ihre Katze oder Ihr Hund das nächste
Tier sein, das nie wieder nach Hause kommt. Wie schütze ich
meine Katze? In diesem Zusammenhang ideal wäre eine
Haltung ohne Freigang. Doch das ist nicht immer möglich oder sinnvoll, zumal in
ländlichen Gegenden. Wo möglich, sollte/könnte der Balkon oder die Terrasse
in ein Freigehege umgestaltet, oder ein Teil des Gartens eingezäunt und mit
einem Niedrigvoltzaun versehen werden. Nach kurzer Zeit werden die meisten Tiere
diese Einschränkung akzeptieren. Katzen
jedoch, bei denen das nicht klappt, sollte man indes genau beobachten, möglichst
nur unter Aufsicht ins Freigelände lassen, und zumindest Nachts definitiv im Hause behalten. Tierdiebe schlagen oft
- aber nicht ausschließlich - in der Dämmerung, Nachts und in den frühen
Morgenstunden zu. Wie schütze ich meinen Hund? Beim Gassi gehen das Tier am besten nicht von der Leine lassen - oder
aber nur in einem von Ihnen komplett überschaubaren Bereich. Es sind schon
Hunde beim Spaziergang gestohlen worden. In Deggenheim sind in den
letzten Wochen um die 100 Katzen verschwunden - in Bamberg wurde dieselbe Anzahl an Tieren in nur einer Nacht
gestohlen. Die Behörden sind bisher nicht bereit,
sich dieser Problematik anzunehmen. Auch die Presse hat dieses schwierige Thema
bislang nicht flächendeckend aufgegriffen – obwohl dringender Bedarf an Aufklärung
seitens der Bürger besteht. Für viele dreht es sich beim Verlust eines
Haustieres nicht schlichtweg um „gestohlenes Eigentum“, sondern um ein
Familienmitglied. Dieser Tatsache wird leider allzu selten Rechnung getragen. Um
diesem unbefriedigenden Zustand des behördlichen wie medialen Schweigens
abzuhelfen, haben wir, als Arbeitskreis, diesen Flyer erstellt – den an
Freunde und Bekannte weiter zu reichen wir Sie bitten. Was kann ich tun, wenn ich mein Tier vermisse? ·
Bitten Sie Ihre
Nachbarn, in Garagen und Gartenhäuschen, Kellern und Scheunen nachzusehen. ·
Informieren Sie die Tierärzte in Ihrer Umgebung. ·
Hängen Sie in Supermärkten (so erlaubt), und an öffentlichen
Plätzen Suchplakate auf, möglichst mit Bild. ·
Rufen Sie bei der
Straßenreinigung, dem Ordnungsamt oder dem Bauhof (kleinere Gemeinden) an, ob
man dort Ihr Tier gefunden hat; lassen Sie sich sagen, wo man die Tiere
hinbringt (oft stehen die Container im hiesigen Klärwerk) und sehen Sie selber
dort nach, wenn möglich. ·
Schalten Sie eine Kleinanzeige in der örtlichen Presse.
Wenn möglich, setzen sie eine kleine Belohnung aus. ·
Informieren Sie
ihren örtlichen Tierschutzverein ·
Sprechen Sie mit
dem örtlichen Jagdpächter. Schicken
Sie eine Meldung an den Katzensuchdienst: info@katzensuchdienst.de ·
Erstatten Sie
Anzeige gegen Unbekannt bei der örtlichen Polizei. Lassen Sie sich nicht
abwimmeln - bestehen Sie darauf, daß es sich hier um den Diebstahl eines
*wertvollen* Tieres handelt (was ja leider von den Behörden als gravierender
eingestuft wird als der Verlust eines wertlosen
„Familienmitgliedes“) ·
Stellen Sie
Futter und Wasser vor Ihre Haustür ·
Suchen Sie Ihr
Tier vor allem auch nachts, denn Geräusche sind dann besser wahr zu nehmen
(wenn das Tier eingesperrt oder verletzt ist) bzw. die Tiere kommen dann eher
aus der Deckung. ·
Fragen Sie Ihre
Nachbarn, ob auch dort Tiere vermisst werden. Fragen Sie diese, ob ihnen etwas
aufgefallen ist. Auch wenn Sie kein Tier
vermissen können Sie etwas tun, um dem Tierdiebstahl entgegen zu treten. ·
Achten Sie auf langsam fahrende Fahrzeuge in ihrem
Wohngebiet, die die Gegend ausspionieren könnten. Schreiben Sie sich die
Autokennzeichen auf. ·
Achten Sie auf
Personen mit Rucksäcken, die sich Katzen nähern. Zutrauliche Tiere lassen sich
oftmals leicht packen, und werden auf diese Weise abtransportiert. ·
Achten Sie auf
Altkleider-/Schrottsammlungen. Misstrauen ist leider allzu oft berechtigt -
Kleintransporter mit nicht hiesigen Kennzeichen (aber nicht ausschließlich),
geschlossen oder mit verdeckten Fenstern, wurden schon sehr oft in Gegenden
beobachtet, in denen Tiere bald darauf spurlos verschwanden. ·
Katzenfänger
arbeiten oft mit Lockstoffen, um die Tiere in die Nähe oder unter ihre
Fahrzeuge zu locken. Wenn Sie bemerken, dass sich Ihr Tier dauernd an einer
Stelle wälzt oder sich an einem Gegenstand reibt (wie z.B. einem
*weggeworfenen* Papiertaschentuch), entfernen Sie den Gegenstand unbedingt und
reinigen Sie diese Stelle mit Essigwasser. Behalten Sie Ihr Tier im Haus ! ·
Wenn Ihr Tier
verstört nach Hause kommt, sich nicht anlangen lässt, eine Schwanz- (durch
festhalten) oder Beinverletzung aufweist (Schlinge), behalten Sie es dringend im
Haus ! ·
Sehen Sie sich Sammelbehältnisse, wie Eimer oder Körbe,
genau an. Eimer mit Löchern, die manchmal innen penetrant nach Kadaver stinken,
sind hochverdächtig. Sammeln Sie sie ein und stellen Sie sie auf einem öffentlichen
Platz oder an Straßenkreuzungen ab. · Notieren Sie sich Namen, Verein, Adresse und Telefonnummer des Sammlers und geben Sie diese Info, zusammen mit Sammeltag und -datum (sowie Angaben zum Fahrzeug, wenn vorhanden) entweder an · Sprechen Sie Personen an, die sich Zutritt zu Privatgelände (wie Gärten und Veranden – aber auch Einfahrten u.ä.) verschaffen und verlangen Sie zu wissen, was sie dort möchten. Das ist Ihr Recht. Dulden Sie keinen unberechtigten Zutritt. ·
Beantworten Sie
weder an der Tür noch am Telefon Fragen zur Anwesenheit von Haustieren bei
Ihnen oder der Nachbarschaft. WEITERE INFORMATIVE
LINKS Aktuelle
Warnungen http://www.katzensuchdienst.de/Bhtmlgross/katzenfaenger.html http://www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de/pageID_2534134.html Wenn
Sie Hilfe brauchen, sind wir für Sie da! Gabriele
Hilbig Tel.: 02851 58 999 00 Gabriele
Menzel
Tel.: 02832 23036 Diana
Hartig Astrid Suchanek Ingrid
Arrigoni 05321 330457 Bettina
Popp
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